Jede Operation birgt immer auch Risiken in sich. Das gilt für die medizinisch notwendigen Eingriffe ebenso wie für chirurgische Behandlungen, die der Schönheit dienen. In den letzten Jahren kommt es zu immer mehr Schönheitsoperation unterschiedlicher Art. Die Bauchdeckenstraffung kann Risiken mit sich bringen, die nicht jeder kennt, die jedoch bekannt sein sollten.
Grundsätzlich wird zwischen den sogenannten allgemeinen Risiken und den spezifischen unterschieden. Zu den allgemeinen Risiken zählen beispielsweise jene, die bei Narkosen auftreten können. Spezifische Risiken beziehen sich immer auf den tatsächlichen Eingriff. Die Bauchdeckenstraffung hat Risiken unterschiedlicher Natur. So besteht die Gefahr einer Thrombose, da die Patienten nach dem Eingriff ruhen müssen. Dagegen können vorbeugende Medikamente helfen, am besten jedoch ist es, so schnell wie möglich wieder aktiv zu werden und sich zu bewegen.
Langfristiger wirken sich bei der Bauchdeckenstraffung die Risiken der Gefühlsveränderungen aus. Hierbei geht es nicht vorrangig um die psychische Komponente, sondern um das Gefühl in der Bauchgegend. Bei der OP werden Nerven durchschnitten, die sich im Bauchbereich befinden. Das hat zur Folge, dass sich bei den Patienten ein Taubheitsgefühl einstellt. So kann es passieren, dass selbst sechs bis zwölf Monate nach dem Eingriff der Patient das Gefühl hat, betäubt zu sein. Im schlimmsten Fall kann das zu einem dauerhaften Zustand werden.
Weitere Risiken bei einer Bauchdeckenstraffung sind auffällige Narbenbildung oder die Stauung von Flüssigkeiten, zudem kann es zu Infektionen kommen. In jedem Fall sollte man sich genau an die Anweisungen des Chirurgen halten, um die Gefahr zu minimieren. Ganz ausschließen lassen sich Risiken jedoch nie.

